Ralf Aßmann ist ein junger Künstler, der einerseits mit technischem Facettenreichtum besticht und andererseits inhaltlich außergewöhnlich breit aufgestellt ist. So umfassen seine Arbeiten Grafisches, Fotografisches, Skulpturen, Installationen und Puppenbau genauso wie starke Auseinandersetzungen mit Themen wie Leben & Tod, Konsum, Naturkraft, Beziehung, Menschwerdung und Bewegung.
Sein künstlerisches Schaffen begann in der jahrelangen Auseinandersetzung mit Fotografie und der Suche nach Wegen, bildhaft Geschichten zu erzählen. Durch das Experimentieren mit verschiedenen Materialien und der Beschäftigung mit Körper und Raum entstanden erste Arbeiten in Holz und Stein.
Der Umgang mit den unterschiedlichsten Naturmaterialien und deren vielfältige Qualitäten sind ihm besonders wichtig. Aßmann sieht in ihnen starke Dialogpartner, die intensiven Auseinandersetzungen standhalten. mit Neugier und Direktheit geht er so auf sein Gegenüber zu und erforscht, was dieses ihm erzählen möchte.
Er legt besonderen Wert darauf, vorgefundene Formen spielerisch zu variieren und sie mit künstlerischen Inhalten organisch zu verbinden.
Seit 2009 studiert Aßmann Theaterplastik an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.
Dort beschäftigt er sich neben der Umsetzung von abstrakten sowie hyperrealistischen Großplastiken mit dem Bau von animierbaren Figuren und Installationsobjekten.
